21.01.2018 | Familie von SPD Oberhavel

Gleichberechtigung im Sorgerecht - Trotz Trennung

 

Treffen Eltern den Entschluss sich zu trennen, sind in erster Linie die Kinder die Leidtragenden, für die sich das bisherige Leben grundlegend ändert. Auch die Elternteile sind in der Situation, sich einigen zu müssen, wie die weitere elterliche Sorge wahrgenommen werden soll. In manchen Fällen wählen beide Elternteile das sog. Wechselmodell (abwechselnde gleichmäßige Betreuung der Kinder durch beide Elternteile).

Meistens jedoch ist die Kommunikation mit dem jeweils anderen Elternteil nicht mehr so leicht, was ein Aufeinanderzugehen schwierig werden lässt. In diesen Fällen wird zumeist nur dem Regelumgang zugestimmt. Jedes zweite Wochenende und vielleicht noch einmal unter der Woche hat dann ein Elternteil (der dann auch unterhaltspflichtig ist) die Möglichkeit, seine Kinder bei sich zu haben.

 

Für diesen Elternteil gibt es viele Ungerechtigkeiten das Sorgerecht betreffend, die nicht mehr zeitgemäß erscheinen und eine Änderung erfahren sollten.

05.01.2018 | Landespolitik von SPD Oberhavel

SPD Oberhavel erneuern

 

Nach dem Wahlausgang der Bundes- und Bürgermeisterwahlen im letzten Jahr stellt sich auch in der SPD Oberhavel die Frage: Wie geht´s weiter?
Was läuft gut und wo müssen Weichen neu gestellt werden? Die Auftaktveranstaltung unter dem Motto #SPDerneuern fand gestern in Oranienburg statt. Gemeinsam mit unserem Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Dietmar Woidke, der stellvertretenden Landesvorsitzenden Ines Hübner, dem Innenminister Karl-Heinz Schröter, unseren Landtagsabgeordneten sowie vielen SPD Mitgliedern diskutieren wir spannende Themen.

Eins ist klar: Dieses Treffen war nur der Anfang, die nächsten Diskussionsrunden sind in Planung und auch viele Ortsvereine machen sich bereits Gedanken, entwickeln Konzepte und Ideen, um sich neu aufzustellen. Der Erneuerungsprozess der SPD Oberhavel hat begonnen.


Benjamin Grimm, Dietmar Woidke, Andrea Suhr

26.11.2017 | Bundespolitik von SPD Oberhavel

Warum eine GroKo schlecht für Deutschland wäre

 

24. September 2017: die SPD erringt bei der Bundestagswahl nur noch 20,5 %, und Martin Schulz erteilt einer Fortführung der großen Koalition eine deutliche Absage – unter Jubel der im Willy-Brandt-Haus anwesenden Genossinnen und Genossen. Auch bei der Wahlparty der SPD Oberhavel in Hennigsdorf gibt es hierfür spontanen Beifall.

Trotz ebenfalls großer Verluste ist die CDU/CSU die stärkste Fraktion geblieben und hat damit den Regierungsauftrag erhalten. Unter Führung von Frau Merkel kommt es daher zu Sondierungsgesprächen mit den Grünen und der FDP. Am 19. November um 23.47 Uhr erklärt Herr Lindner der Presse, dass die FDP aus diesen Gesprächen aussteige.

Eine stabile Mehrheitsregierung wäre damit nur in einer Koalition von CDU/CSU und SPD möglich, und sofort beginnt der (vor allem auch mediale) Druck auf die SPD, sie möge doch bitte aus ihrer „Schmollecke“ kommen und sich ihrer staatspolitischen Verantwortung stellen.

27.09.2017 | Wahlen von SPD Oberhavel

Bundestagswahl - Bürgermeisterwahlen

 

Die Bundestagswahl ist entschieden. Das Ergebnis für die SPD kann uns nicht mit Stolz erfüllen. Die Entscheidung, nicht in Gespräche über eine Regierungsbeteiligung, sondern in die Opposition zu gehen, ist daher nur konsequent.

Leider hat es unser Kandidat, Benjamin Grimm, nicht in den Bundestag geschafft. Aber er hat deutlich mehr Erststimmen als SPD-Zweitstimmen erhalten. Das ist sicherlich seiner Person, aber auch seinem engagierten, offenen und pfiffigen Wahlkampf geschuldet, den wir gemeinsam mit ihm geführt haben.

Vielen Dank an alle, die dabei tatkräftig Unterstützung geleistet haben.

Aber: nach der Wahl ist vor der Wahl. Und die kommt schneller als mancher denkt. Bei den Bürgermeisterwahlen im Landkreis fiel die Entscheidung zunächst nur in Hennigsdorf im 1. Wahlgang. Herzlichen Glückwunsch, Thomas Günther! In Oranienburg wird es am 15. Oktober zur Stichwahl kommen. Die aus unserer Sicht beste Kandidatin, Jennifer Collin, steht dabei leider nicht mehr zur  Wahl; sie kam am 24. September nur auf den undankbaren 3. Platz.

Schon am 8. Oktober fällt die Entscheidung in Glienicke. Uwe Klein hat schon in seiner bisherigen kommunalpolitischen Arbeit hat er bewiesen, dass er bürgernah und kompetent ist. Und in Velten geht es am 15. Oktober darum, dass Ines Hübner sich auch weiterhin als Bürgermeisterin für die Menschen in ihrer Stadt einsetzen kann.

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Velten und Glienicke: nutzen Sie Ihr Wahlrecht - am 8. Oktober für Uwe Klein und am 15. Oktober für Ines Hübner.

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