„Man kann pragmatisch und frech sein!“ - Theodor Heuss Preis für Ernst von Weizsäcker

Veröffentlicht am 09.04.2011 in Umwelt

Theodor Heuss Preis 2011 an Ernst Ulrich von Weizsäcker (Foto: Bradham/OTS)

Für den 71-jährigen Umweltwissenschaftler und SPD-Politiker Ernst Ulrich von Weizsäcker gibt es keinen Ruhestand. Mit ungebremstem Schwung reist er durch die Republik und durch die Welt, um über den Klimawandel zu sprechen. Außerdem forscht er weiter für eine bessere Zukunft. Heute erhält er den Theodor-Heuss-Preis. spd.de sprach ihm.

Ernst Ulrich von Weizsäcker ist Diplom-Physiker und Biologieprofessor. Doch er wollte stets auch auf dem politischen Parkett etwas bewegen und mitgestalten. „Für seine wegweisenden Beiträge zum Klimawandel und Umweltschutz erhält der Naturwissenschaftler und Politiker Ernst Ulrich von Weizsäcker den diesjährigen Theodor Heuss Preis“, würdigt der Vorstand und das Kuratorium der Theodor Heuss Stiftung den Forscher und Umweltexperten. Von Weizsäcker hat bereits zahlreiche Ehrungen erhalten und nicht zuletzt als Autor der Schriften „Faktor Vier: doppelter Wohlstand - halbierter Naturverbrauch“ und „Faktor Fünf: die Formel für nachhaltiges Wachstum“ sich in der Wissenschaft einen guten Ruf erarbeitet.

Als Politiker mischte der Sohn des Physikers und Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker nicht nur in der Landespolitik Baden-Württembergs mit, auch als Abgeordneter des Bundestages von 1998 bis 2005 prägte er die Umweltpolitik seiner Partei, der SPD. Doch damit war nicht Schluss! Bis heute diskutiert und streitet der fünffache Vater und Großvater für seine Sache: den Umweltschutz.

-> Lesen Sie das Interview mit den Heuss-Preisträger und Naturwisenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker auf spd.de

 

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