20.08.2014 | Bildung von SPD Oberhavel

Klassenziel erreicht! Thomas Günther zu Lehrereinstellungen für das kommende Schuljahr

 

Rund 900 neue Lehrerinnen und Lehrer stellt Brandenburg zum neuen Schuljahr ein. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Günther:

„Die Einstellungsoffensive der letzten Monate hat die gewünschte Wirkung gehabt. Es zeigt sich: Das Land Brandenburg ist auch für Lehrerinnen und Lehrer attraktiv. Mit der zusätzlichen Einstellung von jungen und motivierten Lehrkräften haben wir unser Klassenziel erreicht. Der Unterricht wird so landesweit bedarfsgerecht für alle Schulformen und Regionen gesichert.“

Auch nach der Landtagswahl will die SPD Brandenburg die Neueinstellungen in großer Zahl fortsetzen. In den nächsten fünf Jahren sollen weitere 4.000 neue Lehrerinnen und Lehrer kommen – so viele wie nie zuvor in der Geschichte Brandenburgs. „Damit kann die bereits gute Schüler-Lehrer-Relation weiter verbessert und zusätzlich Vorsorge gegen Unterrichtsausfall getroffen werden“, erklärt der SPD-Abgeordnete Thomas Günther.

12.02.2014 | Bildung von SPD Oberhavel

Haasenburg darf sich nicht wiederholen – Heimaufsicht wird reformiert

 

Zu der heutigen Pressekonferenz von Jugendministerin Martina Münch erklären Thomas Günther für die SPD-Fraktion und Torsten Krause für die Fraktion DIE LINKE:

„Die heute von Ministerin Münch angekündigten Maßnahmen zur Stärkung der Heimaufsicht begrüßen wir ausdrücklich. Brandenburg belässt es damit nicht bei der Schließung der Haasenburg-Einrichtungen, sondern reagiert entschlossen auf bisherige Defizite. Mit Respekt haben wir die Entschuldigung der Ministerin bei den Betroffenen zur Kenntnis genommen.

Alle Kinder und Jugendlichen haben ein Recht darauf, gewaltfrei und in Würde aufzuwachsen. Die gegenwärtigen bundesgesetzlichen Regelungen im SGB VIII sind unzureichend und bieten keine Sicherheiten dafür, dass Misshandlungen von Kindern und Jugendlichen ausgeschlossen werden können. Das System der unterschiedlichen Verantwortlichkeiten behindert eine wirksame Heimaufsicht. Darüber hinaus fehlen auch wirksame Regelungen zur Widerrufung von einmal erteilten Betriebserlaubnissen. Deshalb begrüßen wir, dass die in Brandenburg zuständige Ministerin einen Vorschlag zur Novellierung der bundesweiten Regelungen vorlegen wird.

10.01.2014 | Bildung von SPD Oberhavel

Landesschulagentur sichert Qualität der Schulen

 

Anlässlich der gestrigen Anhörung zum Schulbehördenreformgesetz erklären die Bildungspolitischen Sprecher der Koalitionsfraktionen Gerrit Große (DIE LINKE) und Thomas Günther (SPD):

„Die Reform der Schulaufsicht ist ein zentrales Reformvorhaben der Landesregierung. Über die Auswirkungen ist Einvernehmen mit den Gewerkschaften GEW und ver.di hergestellt worden. Durch eine Landesschulagentur mit schlanker Leitungsstruktur und starken Regionalstellen wird die Schulaufsicht unter veränderten demografischen und pädagogischen Rahmenbedingungen auch zukünftig eine gute Arbeit leisten können.

Die Umstrukturierung führt im Ergebnis dazu, dass die unmittelbar für die Beratung der Schulen eingesetzten Schulräte künftig sogar noch mehr Zeit für die Beratung vor Ort haben werden. Die Begleitung und Qualitätssicherung in den Schulen kann damit nachhaltig gestärkt werden. Die Zusammenführung der bisher sechs staatlichen Schulämter in eine Behörde führt zu einheitlichen Abläufen und Standards. Vielfältige Verwaltungsabläufe, die bisher in sechs Behörden parallel erbracht werden mussten, können nun gebündelt werden. Auch das stärkt die Schulaufsicht insgesamt.

Wir unterstützen den Gesetzesentwurf deshalb ausdrücklich. Die Opposition trägt mit ihrem heutigen Agieren zur Verunsicherung an den Schulen bei. Das hat nichts mit verantwortungsvoller Bildungspolitik zu tun.“

01.10.2013 | Bildung von SPD Oberhavel

Studie belegt Erfolg des Brandenburger Schüler-Bafögs

 

Thomas Günther kündigt Initiative für einheitlichen Förderbetrag von 100 Euro an

Anlässlich der heute vorgestellten Studie der Technischen Fachhochschule Wildau zum Brandenburgischen Schüler-Bafög erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Thomas Günther:

„Die heute vorgestellten Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie nehmen allen Oppositionsanwürfen den Wind aus den Segeln. Sie zeigen ganz eindeutig: Unser Schüler-Bafög ist in der Bundesrepublik einmalig - und es ist ein Erfolgsprojekt! Der Weg zum Abitur wird nicht mehr durch einen zu kleinen Geldbeutel der Eltern abgeschnitten. Das belegen die heute veröffentlichten Zahlen eindrücklich: 51 Prozent der Befragten sagten, dass sie ohne die Förderung den Weg zum Abitur so nicht hätten gehen können. Und bei 75 Prozent der Befragten hat die Förderung sogar den Wunsch nach einer weiteren Ausbildung wie der Aufnahme eines Studiums geweckt.“

Die Experten haben zudem einen Hinweis zur weiteren Ausgestaltung des Schüler-Bafög gegeben. Sie regen insbesondere an, den Förderbetrag auf einheitlich 100,- EUR festzulegen, da landesweit nur 4 Prozent der betroffenen Schülerinnen und Schüler vom reduzierten Förderbetrag von 50,- EUR betroffen sind. 96 Prozent erhalten die volle Förderung in Höhe von 100 Euro. Hierzu erklärt Thomas Günther: „Ich schlage vor, die Anregung der Wissenschaftler aufzugreifen und eine Gesetzesinitiative zur Abschaffung der 50-Euro-Grenze zu starten. Dadurch können wir Verwaltungsaufwand einsparen und einen weiteren Schritt hin zu mehr Chancengerechtigkeit gehen.“

30.01.2013 | Bildung von SPD Oberhavel

Jungenschule Rückschlag für unsere Bildungslandschaft

 

Zum heutigen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts über die Zulassung einer Jungenschule in Potsdam erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Günther:

„Dieses Urteil ist ein Rückschlag für unsere Bemühungen, das gemeinsame Lernen aller Kinder zu fördern und auszubauen. Die gemeinsame Beschulung von Jungen und Mädchen stellt eine wichtige Errungenschaft moderner Bildungspolitik dar. Gleichberechtigtes Miteinander von Jungen und Mädchen kann aus meiner Sicht nicht nur theoretisch gelehrt, sondern muss auch praktisch im Schulalltag gelebt werden. Auch Opus Dei wird sich mit seinen Lehrinhalten an die Gesetze des Landes Brandenburg halten müssen. Ich kann das Bildungsministerium nur darin bestärken, hier seine Aufsichtsfunktion weiter wahrzunehmen.“

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